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Kooperation mit Studierenden aus China

16.04.2018

Das Nebenfach „Doing Business with China“ kooperiert in diesem Jahr erstmals mit einer Partneruniversität in China: Huang Shan.

Studenten aus China bei Saxion

Saxion-Studierende arbeiten regelmäßig mit sechs Kollegen und Kolleginnen aus China zusammen. Die Studierenden untersuchen Möglichkeiten für das niederländische Unternehmen Globemilk.

Das Unternehmen ist erfolgreich im Export von Milch tätig, wünscht sich aber Hilfe in Bezug auf seine Markenbekanntheit und die Verpackung für den Markt in China. Die Studierenden der Partneruniversität in China unterstützen die Saxion-Studierenden verschiedener Studienrichtungen bei der Forschung. Zudem lernen die Studierenden in den Niederlanden Chinesisch und voneinander, da die Studierenden aus verschiedenen Studienrichtungen kommen.

Erfahrungen

Thijs Keringveld, Student Small Business & Retail Management, hat seit Beginn des Studiums im Februar bereits viel gelernt: „Chinesisch zu sprechen funktioniert schon ganz gut. Wir lernen aber nicht nur die Sprache, sondern auch viel über die Kultur, Geschichte und Politik Chinas. Ich finde es interessant, so viel über ein Land zu lernen.“ Matthijs Kuhlman studiert Software Engineering: „Ich bin der einzige Student des Fachbereiches ‚Creative Technology‘ in dieser Gruppe. Ich wollte aus meiner Komfortzone treten und bin der Ansicht, dass mir dies mit diesem Nebenfach gelungen ist.“ Regien Meijer, Student der Betriebswirtschaft, hat sich bewusst für das Nebenfach „Doing Business with China“ entschieden, da er später bei einem internationalen Unternehmen arbeiten möchte: „China wird ein immer wichtigerer Akteur auf dem globalen Markt. Indem wir etwas über die chinesische Kultur und die chinesische Art des Geschäftemachens lernen, haben wir einen großen Vorteil für die Zukunft.“

Für Katerina Yujiao Chu, internationale Studentin Hotelmanagement aus China, ist es eine besondere Erfahrung, ihre Heimat auf diese Art zu betrachten: „Es erinnert mich daran, wie stolz ich auf mein Land bin. Es ist viel passiert, das mir nicht einmal aufgefallen ist. Auch die Marketingstrategien, die wir hier im Nebenfach behandeln, sind sehr interessant.“ Auch Pierre Gilles Dargaud, ein Austauschstudent, spricht von einer besonderen Erfahrung: „Ich wollte gerne mit verschiedenen Nationalitäten gemeinsam forschen. Am Tollsten ist aber, dass ich als Franzose in den Niederlanden Chinesisch lerne.“

Reise nach China

Im Mai reisen die Studierenden des Nebenfachs nach China. Dort setzen sie ihre Untersuchungen fort und besuchen verschiedene Unternehmen. Bas Brummelhuis, ebenfalls Student Small Business & Retail Management, ist gespannt auf die Unternehmen im Ausland: „Ich wollte gerne mehr darüber lernen. Aus diesem Grund passte dieses Nebenfach am besten zu mir. Dass wir tatsächlich ins Ausland gehen mussten, wusste ich vorab nicht, aber das ist ein tolles Extra.“

Ein weiteres besonderes Detail ist, dass eine der Teilnehmerinnen am Nebenfach eine Saxion-Mitarbeiterin ist: Klaudyna Renkel vom Fachbereich Gesundheitswesen. „Die Beliebtheit des Nebenfachs endet nicht bei den Studierenden“, erklärt sie lachend. „Mein Spezialgebiet ist Internationalisierung und dieses Nebenfach hat mein Interesse geweckt. Ich hatte davor bereits das Asia Track-Programm absolviert. Ich bemerke, dass ich das hier erworbene Wissen sofort in die Praxis umsetzen kann. Darüber hinaus ist es auch interessant, einmal zwischen den Studierenden zu sitzen.“

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