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Geralien Holsbrink Scriptieprijs 2017

07.11.2017

Iris Jonker, Lyanne ten Brummelhuis, Katharina Börsch, Franziska Rohfleisch, Isabell Wiefhof und Monique Kruishaar haben den „Geralien Holsbrink Scriptieprijs 2017“ (Preis für die beste Abschlussarbeit) gewonnen.

Der Preis wurde in drei Kategorien verliehen. Ausgezeichnet wurden eine niederländische und eine deutsche Abschlussarbeit sowie eine Abschlussarbeit für den Master in HC&SW.
Die deutsche Abschlussarbeit untersucht die Auswirkungen der Aufnahme von Pflegekindern auf die leiblichen Kinder der Familie. Die Studie zeigt, dass mehr auf die leiblichen Kinder eingegangen werden muss als bisher angenommen. Die Studie wurde von Katharina Börsch, Franziska Rohfleisch und Isabell Wiefhoff beschrieben.

Die beste niederländische Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Stigmatisierung von Menschen, die „eine Schraube locker haben“. Ist es von gesellschaftlichem Interesse, dass wir Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung einen Stempel aufdrücken? Diese Abschlussarbeit wurde von Iris Jonker und Lyanne ten Brummelhuis geschrieben.

Die beste Abschlussarbeit des Masterstudiengangs Health Care & Social Work handelt von der Rückkehr von Soldaten und dem Umgang ihrer Partner damit. Die Abschlussarbeit wurde von Monique Kruishaar verfasst.

Geralien Holsbrink war Leiterin des Forschungsbereichs Community Care & Youth, dem heutigen Forschungsbereich Social Work. In der sozialen Berufspraxis war sie Galionsfigur und herausragende Wissenschaftlerin im Bereich der Wirksamkeit von Interventionen, der Jugendhilfe und von Innovationen in den sozialen Hilfen.

Der Fachbereich Sozialwesen möchte Studierende dazu anregen, gesellschaftlich relevante Praxisforschung zu betreiben, um sich selbst und den sozialen Bereich zu profilieren und zu legitimieren.