Lauras Blog

Vakantie

20.07.2017

Seit der Grundschule kennt man das Gefühl der Sommerferien. Faulenzen, schwimmen gehen, grillen und in den Urlaub fahren. Und ja, auch als Student darf man sich darauf wohlverdienten freuen.

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Aber sechs Wochen “rumgammeln” kann auch schnell langweilig werden und frustrieren, also habe ich hier ein paar Tipps, wie man als Student seine Ferien gestalten kann.

Gestern habe ich noch mit meiner Mutter und meinem Bruder über die Ferien in der Grundschulzeit gesprochen. Da war das Gefühl noch ein ganz anderes. Sechs Wochen nicht zur Schule, jeden Tag ins Freibad und abends müde ins Bett fallen. Dieses Gefühl ändert sich irgendwann, bei mir zumindest. Wenn ich an die Ferien denke, denke ich an sechs Wochen Langeweile und daran, dass meine Freunde ja auch alle beschäftigt sind und nicht wie früher jeden Tag Zeit für mich haben.
Ferienjobs sind darum eine gelungene Abwechslung für mich. Ich kann mir einteilen wann und wo ich es machen möchte und habe am Ende meiner Ferien eine stolze Summe auf dem Konto. Als Student ist das nämlich gar nicht so unattraktiv.
Wenn man also weiß, wo man seinen Ferienjob macht, lassen sich die Semesterferien wunderbar planen. Gerade die Semesterferien in den Niederlanden dauern sechs bis acht Wochen. Zeit, in der man komplett frei hat und sich seine Freizeit gestalten kann. Ferienjobs sind nie wirklich anspruchsvoll, lassen die roten Zahlen auf dem Konto aber wieder im satten schwarz erstrahlen. Bei Speditionen, in Behindertenwerkstätten, als Promoter oder selbst bei der Post ist man gerade als Student gern gesehen. Man muss nur wollen und sich darum kümmern, weil solche Jobs immer beliebt sind. Eine Freundin von mir macht zum Beispiel einen Sprachkurs in Utrecht, vier Wochen lang lernt sie Niederländisch. Bleiben immer noch zwei oder drei Wochen, die man sich frei gestalten kann.

Man kennt die Sprüche seiner Lehrer von früher: „Denkt dran auch immer mal wieder ein bisschen für die Schule zu machen und euch gerade am Ende wieder auf das neue Schuljahr vorzubereiten“. Ganz ehrlich? Wer hat das damals wirklich gemacht?
Gönnt euch die Zeit! Trefft alte Schulfreunde, die man viel zu selten sieht, geht feiern, schlaft aus, treibt Sport und gönnt euch eine Auszeit! Das ist wichtig und gibt euch Energie für das kommende Studienjahr.

In den Ferien könnt ihr euch auch endlich mal wieder euren Hobbys widmen. Vielleicht kocht ihr gerne, malt, näht, hört Musik oder lest einfach gerne. In der Prüfungszeit fällt es schon einmal schnell weg seinen Hobbys nachzugehen. Die Ferien sind ein perfekter Zeitpunkt dafür.

Und oh ja! Festivals dürfen in den Ferien keinesfalls fehlen. Ich bin zum Beispiel ab dem 21. Juli auf dem Parookaville Festival in Weeze. Dieses Jahr hat sich kein großer Urlaub für mich ergeben, also habe ich mir mit meiner besten Freundin Karten für dieses Festival gekauft. Eine gelungene Abwechslung zum jährlichen Strandurlaub, wie ich finde!

Und wenn ich doch einmal ein bisschen Strand, Meer und Sonne brauche, fahre ich einfach an die Nordsee. 2 ½ Stunden Autofahrt und man Sand unter den Füßen. Das ist selbst eine Idee für einen Tagestrip!

Also, seid kreativ und gestaltet eure Ferien so, dass ihr gerne davon erzählt!
Ich wünsche euch eine erholsame Zeit. Ich lege mich jetzt auch in die Sonne!

Groetjes en tot de volgende keer,
Laura