Lauras Blog

Saxion Discovery Day

20.03.2017

Ein richtiges Studium finden – das ist immer schwer! Ich benötigte damals auch einen Anstoß, um die Angst zu überwinden ins Ausland zu gehen. Persönliche Gespräche und Tage der offenen Tür haben mir die Entscheidung ziemlich erleichtert!

Saxion Discovery Day

Hoi,

Die eigene Zukunft planen. Das ist irgendwie immer schwer. In meinem vorherigen Post habe ich dazu schon etwas geschrieben. Überall wird man für die Zeit „nach der Schule“ vorbereitet. Sei es zu Hause, in der Schule oder auf zahlreichen Berufsinfomessen. Ich habe damals vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen. Deshalb kamen mir Tage der offenen Tür immer recht. Als ich mich damals an der Saxion beworben habe, hatte ich Schiss. Alleine ins Ausland, dann auch noch auf einer Fremdsprache studieren und ich musste ja so viel regeln … Ich brauchte definitiv einen Schubser, der mir den Start in mein niederländisches Studentenleben erleichtern sollte. Ein Tag der offenen Tür kam mir da schon einmal echt gelegen. Ich wollte mit deutschen Studenten reden, die mir die Angst vor dem großen Unbekannten nehmen und mir zeigen, dass es auf den zweiten Blick überhaupt nicht so schlimm in den Niederlanden ist. Ich habe kurz vorher nämlich ganz schön kalte Füße bekommen! Persönliche Gespräche mit Studenten taten mir da unglaublich gut. Und es hat geholfen! Denn seitdem sind schon zwei Jahre vergangen und ich kann mich an die Ängste die ich hatte, nur vage erinnern. Darüber hinaus waren sie auch noch ganz schön unbegründet…

Leider konnte ich den Saxion Discovery Day nie miterleben, weil ich zu der Zeit mit meinem FSJ beschäftigt war. Das wäre für mich genau das Richtige gewesen. Ich wäre gezwungenermaßen mit neuen Menschen in Kontakt getreten, hätte meinen Studiengang und Dozenten kennengelernt. Ich hätte aber auch nützliche Dinge wie Informationen zur Wohnsituation, der Sprache und allem anderen organisatorischen Kram bekommen. Das Ganze auf Deutsch, was gerade für den Anfang natürlich nicht schlecht ist. Mir tut es gut, wenn ich in kaltes Wasser geschmissen werde und neue Leute kennenlernen kann. Denn alle haben irgendwie die gleichen Ängste und man kann seine Gedanken wunderbar miteinander austauschen. So wird einem die Angst, alleine in dieses unbekannte Land der unzähligen Fahrräder zu gehen, genommen.

Groetjes en tot de volgende keer,  
Laura